Dresdner Hauptbahnhof

Der Dresdner Hauptbahnhof ist der größte Personenbahnhof der sächsischen Landeshauptstadt und architektonisch ein sehenswertes Bauwerk.
Neben den ansässigen Geschäften und Restaurants, die zum Shoppen und Verweilen einladen, finden auch regelmäßig Konzerte und Events im Bahnhof statt.

Er ersetzte 1898 den Böhmischen Bahnhof der einstigen Sächsisch-Böhmischen Staatseisenbahn und war mit seiner repräsentativen Gestaltung als zentraler Bahnhof der Stadt Dresden konzipiert.

Einzigartig ist die Kombination aus Insel- und Kopfbahnhof in zwei verschiedenen Ebenen. Eine Besonderheit des Bauwerks sind die mit teflonbeschichteten Glasfaser-Membranen überdachten Hallen.
Diese transluzente Dachgestaltung lässt seit der umfassenden Sanierung des Bahnhofs zu Beginn des 21. Jahrhunderts mehr Tageslicht als früher in die Bahnhofshallen einfallen.

Der Hauptbahnhof verknüpft im Eisenbahnknoten Dresden die Strecken Dresden-Neustadt–Děčín hl. n. und Dresden–Werdau (Sachsen-Franken-Magistrale) miteinander, die den Verkehr nach Südosten in Richtung Prag, Wien oder weiter nach Südosteuropa ermöglichen, beziehungsweise nach Südwesten in Richtung Chemnitz weiter nach Nürnberg.

Die Anbindung der Strecken in Richtung Norden (Berlin), Nordwesten (Leipzig) und Osten (Görlitz) erfolgt nicht vom Hauptbahnhof aus.